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website speed

Was ist wirklich wichtig?
Wenn Du Deine Internetseite für Google optimieren möchtest, gibt es viele Faktoren zu berücksichtigen. Aber welche sind nun die wichtigsten Kriterien, und wie wäge ich diese gegeneinander ab?

der ewige Spagat
Als Suchmaschinenoptimierer hat man eine klare Vorstellung davon, was und in welchem Umfang man an einer Webpräsenz optimieren sollte. Webseiteninhalte, Mobiltauglichkeit, URL`s und natürlich auch die Ladezeiten / Performance. Ja, alle sind wichtig. Aber auch gleichwertig?

Als SEO Fachmann / Fachfrau würde man am liebsten freie Hand bekommen. Das ist aber nur sehr selten der Fall. Denn sobald eine Agentur mit drin hängt, wird’s (unnötig) kompliziert.

Eine Kreativagentur verfolgt ein klares Ziel mit dem Design. Sie interessiert es nicht, ob  hochauf-lösende Bilder, Animationen und Schriften sich nachteilig auf die Performance der Seite auswirken. Die Kommunikation (Brandbildung, plakatives Werbeversprechen und Emotionalität) wird in den Fokus gerückt.

Also ist man als Agentur gefordert, alle Register zu ziehen um professionelles SEO zu machen und gleichzeitig die Forderungen von Agentur und Inhaber zu erfüllen. Es ist und bleibt immer ein Spagat aus Technik vs. Content vs. Design. Nicht zu vergessen, der etwaige Mehraufwand der dadurch für einen selbst entsteht, wenn man “Umwege” bei der Optimierung gehen muss.


Performance macht`s
Sie wurde über lange Zeit vernachlässigt, die Ladezeit von Webseiten. Geärgert haben wir uns alle schon immer, wenn eine Internetseite ätzend langsam geladen hat. Aber wenn wir wirklich etwas gesucht haben, so haben wir das doch in Kauf genommen.

Dann kam Google vor einigen Jahren auf den Plan und hat die Performance als einen der zentralen Bewertungskriterien für die Qualität von Seiten ausgerufen. Juhu, endlich ;-))

Eine unter Vielen
Neben Wettbewerbssituation, SSL Verschlüsselung, Verlinkungen, Canonicals und Responsive Design kämpfen SEOs also nun auch noch mit der Ladezeit.

Templates und Themes
Bei CMS Systemen wie WordPress führt dies dazu, daß man Themes und Templates umbauen oder gar völlig austauschen muss.Codes müssen angepasst, Skripte umgeschrieben und Funktionen überdacht werden. Manchmal ist es notwenig, Features zu Gunsten der Speed besser wegzulassen.

Testszenarien
Ist man als Entwickler gefordert, eine Präsenz umzubauen, so muss hier bereits in der Entwicklungsphase intensiv getestet werden. Tools wie Ryte Xovi oder RankingCoach stehen für Ladezeiten Checks zur Verfügung. Schnell wird klar, wo die Stellschrauben 
zu drehen sind. Beim Caching, bei der Komprimierung, bei den PlugIns oder in fehlerhaft programmierten “Schleifen”. Darum der Tipp: “Kläre ab, ob bestimmte Funktionen oder Animationen wirklich so wichtig sind, wie man glaubt.” Reduziere soweit wie möglich den Source Code, und verzichte auf technische Spielereien und prüfe, welche Dateien du auslagern kannst.”

A/B Testing und Konversion
Ladezeiten zu überprüfen ist jedoch nur ein Testszenario. Die beste Ladezeit nützt herzlich wenig, wenn die Akzeptanz der User nicht ebenfalls überprüft wird. Für jeden Betreiber sind die Aussagen über die Benutzer-führung, das Benutzerverhalten und die Konversion Rate elementar. Passt die Farbe eines Banners, ist die Navigation richtig platziert, wie gut kommt die Werbebotschaft beim Leser an? Es ist sinnvoll, dieses Tests parallel zur Ladezeit mit zu berücksichtigen, sonst hat man am Ende doppelte Arbeit.

Dateigrößen
Die beste Komprimierung scheitert, wenn die Datei an sich schon viel zu groß ist. Also: Reduziere PDF Dateien und Images auf die kleinste (noch vertretbare) Größe. Achte darauf, das Videofiles entweder direkt über YouTube eingebunden werden, oder nutze ausschließlich .mp4 Files.

Man kann es nicht allen Recht machen
Konzentriere Dich bei der Entwicklung und Optimierung auf Deine Zielgruppe.  Es ist wenig hilfreich, wenn Du versuchst Deine Seiten für alle Browser und Versionen zu gestalten. Konzentriere Dich statt dessen lieber auf die Browser, die von Deinen Lesern am meisten genutzt werden und die  noch halbwegs aktuell sind.

Mobile Devices
Auch die Lesbarkeit von Informationen auf Smartphone ist ein wichtiger Indikator zur Bewertung von Seiten.  Achte daraus, daß hier die Darstellung “schlank” bleibt. Anders als beim Desktop will hier niemand mit Textwüsten gefüttert werden. Blende also aus, was keinen Nutzen stiftet oder den Code unnötig aufbläht und so die Performance der Site verlangsamt.

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