Kölner Werbeagentur für SEO - Webdesign und Print

 

Werbeglossar S bis T

Satz & Anschnitt

Der Satz ist in der Druckersprache eine der Vorstufen des eigentlichen Drucks. Im Satz werden die Druckvorlagen hergestellt, aus denen später Druckplatten und Filme entstehen, die dann in die Druckmaschine eingesetzt werden. Der Begriff Satz bezieht sich auf die alte handwerkliche Form des Setzens, bei der Bleilettern aus einem Setzkasten in den Setzrahmen gesetzt wurden. Heute werden die Satzaufgaben durch DTP-Programme wie InDesign oder QuarkXPress ausgeführt. Der Anschnitt ist eine Größe, die beim Setzen berücksichtigt werden muss. Beim Anschnitt handelt es sich im die Linie, an der die Schneidewerke nach dem Druck das Papier abschneiden. Der Setzer muss beim Anschnitt einen Sicherheitsabstand berücksichtigen, damit nicht Teile des Satzes abgeschnitten werden. Sofern Bilder oder Grafiken randabfallend, also bis an den Rand gehend, gedruckt werden sollen, muss das Element sicherheitshalber einige Millimeter außerhalb des Satzspiegels gezogen werden, damit sich eine klare Schnittkante ergibt. In diesem Fall spricht man von Beschnittzugabe.

 

 

Satzspiegel

Der Satzspiegel beschreibt im Druck die Nutzfläche einer Seite oder Doppelseite. Innerhalb des Satzspiegels werden Texte und Bilder gesetzt. Der Satzspiegel wird begrenzt durch die Ränder oben, unten und an der Seite sowie die Bundstege zwischen den Doppelseiten. Darüber hinaus macht der Satzspiegel Vorgaben zum Spaltensatz, also zu Anzahl und Breite der Spalten und zur Platzierung von Fotos. Der Satzspiegel wird in den meisten Fällen unter Zuhilfenahme des Goldenen Schnittes auf einer Doppelseite so konstruiert, dass sich ein harmonisches Verhältnis von bedruckter Fläche und freien Rändern ergibt.

 

 

Siebdruck

Beim Siebdruck kommt statt einer Druckplatte ein feinmaschiges Sieb zum Einsatz, das in einen Rahmen gespannt ist. Mit einem Gummirakel wird dabei die Druckfarbe durch das Sieb gedrückt. Dort wo das Sieb durchlässig ist, erscheint die Druckfarbe auf dem Papier. Dort wo keine Farbe durchdrücken soll, ist das Sieb nicht durchlässig. Ähnlich wie beim Offsetdruck kann durch die Kombination von lasierenden Druckfarben eine Vielfarbigkeit erreicht werden. Der Vorteil des Siebdrucks ist die große Flexibilität der Materialien. Es können nahezu alle Materialien bedruckt werden, an denen Druckfarbe haftet. Dabei ist es im Siebdruck egal, ob es sich um Plano-Papier oder geformte Druckstücke handelt. Daher wird der Siebdruck häufig beim hochwertigen Druck von Werbeartikeln wie Kugelschreibern oder Feuerzeugen eingesetzt.

Streuplan

Der Streuplan ist ein Planungsinstrument für Webetreibende. In ihm wird zeitlich festgelegt, wann welche Werbemaßnahmen geschaltet werden. Der Streuplan kann dabei sowohl regional begrenzt als auch umfassend global aufgestellt werden. Ziel des Streuplans ist es, Streuverluste durch Mehrfachschaltungen zu vermeiden.

 

Styleguides

Styleguides sind meistens Teil des Corporate Designs und beschreiben bei Printprodukten, Websites und Software die Grundelemente des visuellen Erscheinungsbildes. Das Ziel eines Styleguides ist es, den Anwendern alle Informationen zu liefern, damit sie Kommunikationsmittel so gestalten können, dass sie einheitlich wahrgenommen werden und die Anforderungen des Corporate Designs erfüllen. Styleguides definieren Farben, Formate und liefern Vorschriften zur Platzierung von Logos. Darüber hinaus finden sich darin Informationen zu Schriftarten und Schriftgrößen sowie zur Platzierung von grafischen Elementen. Manche Styleguides treffen auch Aussagen zur Tonalität von Veröffentlichungen, beschreiben und definieren die anzuwendende Bildsprache oder machen Vorschriften zur Verwendung von Papiersorten für Drucksachen.

 

Superstitial

Ein Superstitial ist eine Sonderform eines Pop-ups. Hierbei handelt es sich in der Regel um großformatige Pop-ups, die oft mit interaktiven Inhalten wie Animationen oder Videos versehen sind. Die Inhalte der Superstitials werden bei Aufruf der Seite sofort im Hintergrund geladen, werden für den User jedoch erst dann sichtbar, wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist.

 

Tampondruck

Der Tampondruck ist ein spezielles Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe von einer Druckplatte mit einem Gummistempel auf die Drucksache übertragen wird. Durch die Mischung von lasierenden Druckfarben kann sich hier ein vielfarbiges Druckbild ergeben. Große Bedeutung hat der Tampondruck bei der Produktion von Werbemitteln, da durch den Einsatz der Gummistempel auch komplex geformte Oberflächen bedruckt werden können. Zudem ist der Tampondruck technisch weniger aufwändig als der Siebdruck und kann daher von den Werbemittelherstellern selbst angewandt werden. Im Tampondruck werden jenseits der Werbemittel auf Modelleisenbahnen, Computertastaturen und Autoteile wie Schalthebel bedruckt.

 

 

Targeting

Targeting ist ein Begriff aus dem Online-Marketing und beschreibt die zielgruppengenaue Auslieferung von Werbung (Anzeigen, Banner, Botschaften). Das Targeting einer Werbemaßnahme kann anhand unterschiedlichster Kategorien erfolgen, die auch miteinander kombinierbar sind. Übliche Kategorien für das Targeting sind Alter, Geschlecht, Beruf, Interessen, Wohnort, Haushaltseinkommen usw. Durch ein geschicktes Targeting kann Werbung weitgehend an Personen ausgeliefert werden, für die eine konkrete Anzeige oder Botschaft relevant ist. Zudem erlabt das Targeting, Werbebotschaften auf eine bestimmte Zielgruppe zuzuschneiden. Für den Werbetreibenden reduzieren sich damit die Streuverluste.

 

 

 

TKP

Die Abkürzung TKP steht für Tausend-Kontakt-Preis und ist eine der grundlegenden Kennziffern in der Mediaplanung. Mit dem TKP können Werbetreibende erfassen, welche Kosten eine Werbemaßnahme wie beispielsweise ein TV-Spot, eine Anzeige oder ein Radio-Spot verursacht. Der TKP beziffert dabei die Kosten für tausend Sicht- oder Hörkontakte. Ein Kontakt entsteht dann, wenn eine Person den Spot oder die Anzeige sieht. Mit dem TKP können Kosten für Werbemaßnahmen auf einen Blick vergleichen werden, ohne Reichweiten verschiedener Medien umrechnen zu müssen. Zur Berechnung werden die Schaltkosten durch die Reichweite dividiert und das Ergebnis mit tausend multipliziert. Beispiel: eine Anzeigenschaltung kostet 10000 Euro und erreicht 1000 Kontakte. Der TKP beträgt dann 10 Euro pro tausend Kontakte.

 

Die Werbeagentur aus und für Kölle

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Meirowskystr. 7

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